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Laufen im Winter

❄️ Winterrunning: Tipps für das Laufen in der kalten Jahreszeit

Andreas Lindpointner

✨ Einleitung

Kälte, Dunkelheit, Schnee und Wind – der Winter ist für viele Läufer:innen die härteste Zeit des Jahres. Doch wer jetzt durchhält, profitiert gleich doppelt: körperlich und mental.
Denn Winterrunning ist nicht nur ein Beweis für Durchhaltevermögen, sondern stärkt auch Immunsystem, Ausdauer und Willenskraft.

Mit der richtigen Vorbereitung, Kleidung und Laufstrategie kannst du auch in der kalten Jahreszeit effektiv, sicher und motiviert trainieren.
In diesem Artikel erfährst du, worauf du beim Laufen im Winter achten musst, wie du dich optimal schützt und warum Winterläufe deine Fitness sogar auf das nächste Level bringen können.


🧊 Warum Laufen im Winter so wertvoll ist

Während viele ihre Laufschuhe im Herbst in den Schrank stellen, wissen erfahrene Läufer:innen: Jetzt beginnt die Basisarbeit.
Denn Winterläufe trainieren nicht nur Kondition – sie machen dich ganzheitlich stärker.

Hier die wichtigsten Vorteile:

  • 💪 Bessere Grundlagenausdauer: Kalte Temperaturen fordern den Kreislauf weniger – perfekt für lange, ruhige Läufe.
  • 🧠 Mentale Stärke: Wer bei Wind und Kälte läuft, trainiert Willenskraft und Disziplin.
  • ❤️ Stärkeres Immunsystem: Regelmäßige Bewegung an der frischen Luft senkt die Infektanfälligkeit.
  • 🔥 Erhöhter Kalorienverbrauch: Der Körper verbrennt mehr Energie, um die Körpertemperatur zu halten.
  • 😌 Bessere Stimmung: Tageslicht und Bewegung helfen gegen den Winterblues.

➡️ Fazit: Winterrunning ist kein Kompromiss – es ist die Grundlage für einen erfolgreichen Frühjahrsstart.


🧥 Die richtige Kleidung – Schicht für Schicht zum Erfolg

Einer der wichtigsten Faktoren beim Winterrunning ist die Kleidung. Zu wenig – du frierst. Zu viel – du schwitzt und kühlst aus.
Die Lösung heißt: Zwiebelprinzip.

🩲 1️⃣ Basisschicht – Feuchtigkeit ableiten

Die erste Schicht liegt direkt auf der Haut und sorgt dafür, dass Schweiß sofort abtransportiert wird.
👉 Materialien: Polyester, Merinowolle oder Funktionsmischgewebe.
👉 Kein Baumwollshirt – das saugt sich voll und kühlt aus.

🧤 2️⃣ Mittelschicht – Wärme speichern

Diese Schicht isoliert. Optimal sind leichte Fleecejacken, Thermoshirts oder langärmelige Midlayer mit Stretch.
👉 Tipp: lieber zwei dünne Schichten als eine dicke – das verbessert die Temperaturregulierung.

🧥 3️⃣ Außenschicht – Schutz vor Wind & Wetter

Die äußerste Schicht schützt dich vor Wind, Regen oder Schnee.
Ideal sind winddichte und wasserabweisende Laufjacken mit Atmungsaktivität (z. B. von Salomon, Gore oder Brooks).
Achte auf Belüftungsschlitze, Reflektoren und Bewegungsfreiheit.


🧢 Kopf, Hände, Füße – die Wärmezentren schützen

Rund 40 % der Körperwärme gehen über Kopf und Hände verloren. Deshalb sind Mütze, Stirnband und Handschuhe im Winter Pflicht.

  • Mütze oder Stirnband: schützt vor Wärmeverlust, aber auch vor Ohrenschmerzen.
  • Handschuhe: Funktionsmaterial, das warmhält, ohne zu überhitzen.
  • Socken: am besten funktionelle Winterlaufsocken mit Merino oder Kompression – sie halten Füße warm und trocken.

💡 Tipp: Besonders bei Temperaturen unter null Grad gilt: lieber leicht warm starten – du heizt dich beim Laufen schnell auf!


👟 Die richtigen Laufschuhe für Winterrunning

Deine Schuhe sind im Winter deine wichtigste Rüstung.
Sie müssen dich vor Nässe, Kälte und Rutschgefahr schützen – und gleichzeitig Stabilität bieten.

❄️ Worauf du achten solltest:

  • Gore-Tex oder wasserabweisendes Obermaterial: hält Nässe draußen, ohne zu überhitzen.
  • Griffige Außensohle: tiefes Profil für Grip auf Schnee und Matsch.
  • Etwas mehr Dämpfung: kompensiert harte, gefrorene Böden.
  • Fester Halt: rutschige Wege erfordern Stabilität in Ferse und Mittelfuß.

Beliebte Modelle:

  • Salomon Pulsar Trail GTX
  • ASICS Gel-Cumulus Shield
  • HOKA Challenger ATR
  • Brooks Ghost GTX

💡 Extra-Tipp: Wenn du regelmäßig auf Schnee läufst, sind Trailrunningschuhe mit Stollenprofil die sicherste Wahl.


🏃♀️ Aufwärmen – der Schlüssel gegen Verletzungen

Bei kalten Temperaturen brauchen Muskeln länger, um auf Betriebstemperatur zu kommen.
Ein gutes Aufwärmen schützt nicht nur Gelenke und Sehnen, sondern verbessert auch deine Laufleistung.

Empfohlene Routine vor dem Start:

  • 5–10 Minuten Gehen oder leichtes Traben
  • Kniehebelauf und Anfersen
  • Armkreisen, Schulterrotationen
  • 3–4 dynamische Dehnübungen für Hüfte, Waden, Oberschenkel

Wenn du nach 5 Minuten Laufen noch frierst, bist du zu dick angezogen. Wenn du sofort schwitzt – zu warm.


🌬 Atemtechnik bei Kälte

Eiskalte Luft kann beim Laufen unangenehm sein – sie reizt Bronchien und Atemwege.
Um das zu vermeiden:

  • Durch die Nase atmen, wann immer möglich – so wird die Luft vorgewärmt.
  • Schal oder Multifunktionstuch über Mund und Nase tragen, um kalte Luft zu filtern.
  • Sanft ein- und ausatmen statt hastigem Hecheln.

Wer empfindliche Atemwege hat, kann bei Temperaturen unter -10 °C auf Indoor-Alternativen (z. B. Laufband) ausweichen.


⏰ Wann ist die beste Zeit zum Winterlaufen?

Viele Läufer:innen fragen sich: Morgens oder abends?
Beides hat Vor- und Nachteile:

🌅 Morgens:

  • frisch und ruhig
  • Stoffwechsel-Boost für den Tag
    – oft glatter Boden und eisige Luft

🌇 Abends:

  • mildere Temperaturen
  • bessere Koordination durch „aufgewärmten Körper“
    – Dunkelheit erfordert Stirnlampe & Reflektoren

💡 Optimal: zwischen 15:00–17:00 Uhr – hier ist es meist am hellsten und die Temperaturen sind stabil.


🔦 Sichtbarkeit & Sicherheit

Im Winter ist es oft dunkel – Reflektoren sind Pflicht!
Achte auf:

  • reflektierende Laufjacke oder Weste
  • Stirnlampe oder Cliplicht
  • reflektierende Elemente an Schuhen & Hose

Sicherheitsregel: Sei sichtbar – nicht schnell übersehen.


💧 Trinken nicht vergessen

Viele unterschätzen den Flüssigkeitsverlust im Winter.
Doch durch trockene Luft und Atemfeuchtigkeit verlierst du auch bei Kälte rund 0,5–1 Liter pro Stunde.

👉 Trinke regelmäßig, auch wenn du keinen Durst hast!
👉 Isotonische, lauwarme Getränke sind ideal – sie wärmen und ersetzen Elektrolyte.

Praktisch: Trinkgürtel oder isolierte Softflasks, damit die Flüssigkeit nicht gefriert.


🩹 Gelenke, Muskeln & Prävention

Gefrorene Böden und Kälte belasten den Bewegungsapparat stärker.
So schützt du dich:

  • Laufschuhe mit ausreichender Dämpfung wählen
  • Nach dem Lauf warm abduschen und dehnen
  • Regelmäßig Krafttraining für Beine und Rumpf einbauen
  • Gelenke mit Kompressionsstrümpfen oder Sleeves unterstützen

💡 Tipp: Produkte wie Bauerfeind Run Compression Socks fördern die Durchblutung und halten die Muskulatur warm.


🍽 Ernährung im Winter

Dein Körper braucht im Winter mehr Energie, um die Temperatur zu halten.
Das bedeutet:

  • Etwas mehr Kohlenhydrate (z. B. Haferflocken, Vollkornprodukte)
  • Gesunde Fette (z. B. Nüsse, Avocado, Leinöl)
  • Weniger Zucker, mehr Vitamine (z. B. Orangen, Karotten, Spinat)

Und:
Nach dem Lauf sind warme Mahlzeiten ideal – sie fördern Regeneration und Wohlbefinden.


🌤 Motivation: So bleibst du dran

Laufen im Winter ist nicht immer einfach – aber unglaublich lohnend.
Hier ein paar Tricks, um motiviert zu bleiben:

  • Ziele setzen: z. B. „3 Läufe pro Woche“ oder „200 km bis Frühling“.
  • Laufpartner suchen: Gemeinsam läuft’s leichter.
  • Neue Routen entdecken: Schnee verändert die Umgebung – nutz das!
  • Belohne dich: z. B. mit einem heißen Tee oder Sauna danach.
  • Laufe bewusst: Genieße die Ruhe, den Atem, die Winterluft.

🧘♀️ Regeneration nach dem Lauf

Nach dem Laufen ist vor dem Wohlfühlen.
Gerade im Winter ist die richtige Nachsorge entscheidend:

  • Nasse Kleidung sofort wechseln
  • Warme Dusche oder Bad zur Muskelentspannung
  • Leichtes Stretching oder Foam Rolling
  • Warmes Getränk & kleine Mahlzeit (z. B. Suppe oder Porridge)

💡 Wärme hilft, Milchsäure abzubauen und beugt Muskelverhärtungen vor.


🏁 Fazit & Takeaways

Laufen im Winter ist mehr als nur Training – es ist eine Herausforderung, die Körper und Geist stärkt.
Mit der richtigen Kleidung, Ausrüstung und Einstellung wird die kalte Jahreszeit zu deiner stärksten Laufphase.

Deine wichtigsten Takeaways:

  • Zwiebelprinzip ist Pflicht – warm, aber atmungsaktiv.
  • Laufschuhe mit Grip & Dämpfung machen den Unterschied.
  • Aufwärmen und Dehnen sind unverzichtbar.
  • Regelmäßiges Trinken nicht vergessen!
  • Lauftechnik, Sicherheit & Sichtbarkeit beachten.
  • Und: Genieße jeden Atemzug – Winterrunning ist pure Energie.

➡️ Kurz gesagt:
Wer im Winter läuft, läuft im Frühling vorne mit. ❄️💪


❓ FAQ

Kann ich bei Schnee laufen?
Ja – mit passenden Schuhen (Trailsohle oder Spikes) und vorsichtigem Laufstil.

Ab wann ist es zu kalt zum Laufen?
Ab etwa -10 °C solltest du auf Indoor-Alternativen ausweichen oder kürzere Einheiten laufen.

Wie lange sollte ich mich aufwärmen?
Mindestens 10 Minuten – Muskeln brauchen bei Kälte länger.

Brauche ich spezielle Winter-Laufschuhe?
Empfohlen, ja – sie bieten mehr Grip, Stabilität und Wetterschutz.

Was tun, wenn ich nach dem Laufen friere?
Sofort umziehen, warm duschen, heiß trinken – und nie lange im nassen Outfit bleiben.



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